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Weserstars erreichen Finale

2:0 Siege gegen den Adendorfer EC
  • Autor: Pressesprecher
  • Datum: 27. Februar 2017
  • Kategorie: Weserstars
Die Weserstars Bremen gewinnen in zwei Spielen gegen den Adendorfer EC und sind der erste Finalist der Playoffs 2017.

Das Halbfinale in der Zusammenfassung:



Auftakt nach Maß

Weserstars – Adendorfer EC 4 : 2 (0:0, 3:1, 1:1)


Die Weserstars Bremen besiegen den Adendorfer EC mit 4:2 und holen sich Spiel 1.

Es war eine unruhige Woche. Das Lazarett des Vorjahresmeisters füllte sich zusehends und letztlich fehlten fünf Akteure im Auftaktspiel.
Es war Playoff-Eishockey pur, das die knapp 400 Zuschauer in der Bremer Eissporthalle zu sehen bekamen. Im ersten Abschnitt herrschte absolute Ausgeglichenheit auf dem Eis.
Zu Beginn des zweiten Drittels erarbeiteten sich die Weserstars ein kleines Übergewicht und kamen in der 24. Minute zum ersten Treffer. Mirco Ratajczak traf auf Vorlage von Tim Maier und Marc Meinhardt.
Adendorf zeigte sich unbeeindruckt und belohnte sich drei Minuten später mit dem Ausgleich.
Ein Befreiungsschlag gelang den Hausherren zwei Minuten vor Drittelende. Igor Schön und Marc Meinhardt trafen innerhalb von 20 Sekunden und schafften so ein kleines Polster.
Hochklassig, fair und überaus spannend, so verlief der letzte Abschnitt dieses Playoff-Auftaktspieles. Der AEC verkürzte in der 52. Minute und brauchte nur noch ein Tor zum Ausgleich. Doch neben der erfolgreichen Offensive, zeigte die Defensive eine sehr gute Vorstellung.
Die letzten Minuten und Sekunden hatten es dann noch einmal in sich. Eine Strafe gegen die Weserstars und die Herausnahme des eigenen Torwartes, verhalf den Heidschnucken zu einer 6:4 Überzahl. Aber der AEC konnte diese Möglichkeit nicht nutzen, da man einen guten Aufbau verpasste. Als sich dann Igor Schön 15 Sekunden vor Ende, den Puck erkämpfte und in Richtung Adendorfer Tor lief, war die Entscheidung gefallen und Spiel 1 im Sack.

Weserstars:
Jar, Gläser – Jesgarsch, Sievert, Naguschewski, Jurcik, Kuzmin, Josch – Meinhardt, Maier, Avanzini, I.Schön, P.Schön, Schophuis, Bastron, Schultz, Ratajczak

Scoreboard:
1:0 (23:47) Mirco Ratajczak (Maier, Meinhardt)
1:1 (27:56) Czernohous
2:1 (37:15) Igor Schön (Schophuis)
3:1 (37:35) Marc Meinhardt (Ratajczak)
3:2 (51:46) Kulabuchov
4:2 [EN] (59:53) Igor Schön

Strafzeiten:
Weserstars: 4
Adendorf: 4 + 10 (Salfeld) + 10 (Rutkowski)

Zuschauer: 360


Spiel 2 – Adendorf

Adendorfer EC – Weserstars 1:4 (1:2, 0:1, 0:1)


Die Lüneburger Heide ist und bleibt ein gutes Pflaster für die Weserstars. Seit nun mehr drei Jahren hält die Siegesserie (Playoffs und Meisterrunde) auf Adendorfer Boden an. Und am gestrigen Sonntag wurde ein weiteres Kapitel hinzugefügt.

Die Ausgangsposition war klar. Adendorf musste siegen, um ein drittes Spiel zu erzwingen, denn den Weserstars „reichte“ ein Sieg zum Finaleinzug. Die Bank der Bremer war zum ersten Mal in der laufenden Saison bis auf den letzten Platz gefüllt und die Marschroute klar festgelegt. Das Ziel: Finale.

Die Begegnung startete ohne großes Abtasten. Der AEC nutzte seinen ersten richtig herausgespielten Angriff und erwischte Maksim Jar förmlich auf dem falschen Fuß. Gespielt waren drei Minuten. Doch die Weserstars schlugen direkt zurück. Überzahl für Bremen und Lubomir Sivak (4. Min) versenkte einen Schlagschuss von der blauen Linie und sorgte so für den Gleichstand.
In der zehnten Spielminute „klaute“ sich Tim Maier den Puck und erzielte mit einem erfolgreich abgeschlossenen Break, die erstmalige Führung der Weserstars (Foto - MR-Fotowork). Mit dem 2:1 Zwischenstand ging es in die zweite Pause.
Einen kleinen Aufreger gab es zu Beginn des zweiten Drittels. Der Unparteiische wertete einen harmlosen Zweikampf als Behinderung am Torschuss und entschied auf Penalty für Adendorf. Maksim Jar zeigte sich glänzend aufgelegt und parierte gegen Marlon Czernohous vom AEC. Vielleicht war diese Szene auch typisch für das Spiel. Chancen hatte der Gastgeber zahlreich, doch mehr passierte nicht. Auf der anderen Seite zeigte Tim Maier, wie es mit dem Tore schießen funktioniert. Eine Einzelaktion im Drittel der Adendorfer, schließt er erfolgreich zum 3:1 (37. Min) für die Weserstars ab. Drittelpause Nummer Zwei.
Wer nun erwartete, dass der Gastgeber energischer und bestimmender auftreten würde, sah sich getäuscht. Der AEC spielte zwar weiter druckvoll, aber der letzte Biss fehlte. In einer nun immer leiser werdenden Adendorfer Eissporthalle, rannte dem Gastgeber die Zeit davon. Selbst Unterzahlsituationen stellten für die Weserstars keine Herausforderung dar. Und so plätscherte das Spiel dahin. In der 57. Minute kassierten die Weserstars eine Strafe und die Gastgeber nahmen ihren Torwart vom Eis. Sechs zu Vier Überzahl für den AEC. Aber auch das brachte nichts ein, im Gegenteil. Wie auch schon im ersten Spiel, erkämpfte sich Igor Schön den Puck und schickte ihn auf die Reise ins verwaiste Adendorfer Tor.
Die Entscheidung war nun auch amtlich und die Weserstars feierten ihren zweiten Finaleinzug nach 2015.

Andreas Niewiera (sportl. Leiter): Zwei super Vorstellungen der Mannschaft. Die Truppe spielte fokussiert, sicher und leidenschaftlich. Im Endeffekt zeigte die Mannschaft, eine souveräne Leistung und belohnte sich mit dem Finaleinzug. Wir sind auf einem guten Weg und freuen uns auf die bevorstehende Aufgabe.

Weserstars:
Jar, Gläser – Jesgarsch, Naguschewski, Sievert, Josch, Kuzmin, Jurcik, Sivak – P.Schön, Schröder, I.Schön, Meinhardt, Priem, Maier, Schophuis, Avancini, Berlips, Ratajczak, Schultz, Steinmeyer

Scoreboard:
1:0 (03:09) Czernohous
1:1 [5-4] (04:17) Lubomir Sivak (P.Schön, I.Schön)
1:2 (09:06) Tim Maier
1:3 (36:08) Tim Maier
1:4 [EN] (57:30) Igor Schön

Strafzeiten:
Adendorf: 4
Weserstars: 12 + 10 (Schophuis)

Zuschauer: 540