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Ende der Vorrunde

Vier Punkte zum Abschluss
  • Autor: Pressesprecher
  • Datum: 20. Februar 2017
  • Kategorie: Weserstars
Ein Sieg und eine Niederlage (nach Verlängerung), das ist die Bilanz der Weserstars vom vergangenen Wochenende. Dem Derbyerfolg in Bremerhaven, folgte ein Krimi in der Eissporthalle Paradice, der leider nicht von Erfolg gekrönt war.

REV Bremerhaven – Weserstars Bremen 5 : 8 (1:3, 3:1,1:4)

Das letzte Derby der Saison, lieferte noch einmal das ganze Repertoire eines Eishockeyspieles. Für beide Mannschaften ging es praktisch um nichts mehr, und so zeigte sich schnell eine Partie, die nicht arm an Torchancen war. Die Weserstars gingen in der vierten Minute in Führung (P.Schön) und zeigten damit an, die letzten Derbypunkte mit nach Bremen nehmen zu wollen. Doch der REV zeigte seinerseits nicht die Bereitschaft sich wie im ersten Duell, vor drei Wochen, erneut abschiessen zu lassen. In der neunten Spielminute kamen sie zum Ausgleich. Mit einem Doppelschlag (10. Min &12. Min), brachten sich die Weserstars erneut in Führung und das Spiel schien in die richtige Richtung zu laufen.

Doch wie schnell sich das ändern kann, zeigte der zweite Abschnitt. Binnen vier Minuten drehte der REV das Ergebnis und ging erstmals selbst in Führung. Umso wichtiger dann der Ausgleichstreffer durch Ales Jurcik in der 34. Minute. Schiedlich friedlich ging es mit dem 4:4 Unentschieden in das letzte Drittel.

Und hier erwischten die Weserstars den besseren Start. Igor Schön (47.) und Jonas Schultz (47.), brachten die Gäste wieder mit zwei Toren in Führung. Der Anschlusstreffer für den REV (48.) war dann die letzte erfolgreich abgeschlossene Aktion der Gastgeber. Den Schlusspunkt setzten die Weserstars. Tim Maier und Marc Meinhardt trafen zum 8:5 Endstand, aus Sicht der Gäste.

Aufstellung Weserstars:

Gläser – Jesgarsch, Sievert, Jurcik, Kuzmin, P.Schön, Schröder, I.Schön, Schophuis, Bastron, Avanzini, Priem, Schultz, Ratajczak, Maier, Meinhardt
Es fehlten: Jar, Wellmann, Naguschewski, Josch, Pantelejevs, Schulz

Scoreboard:

0:1 (03:48) Paul Schön (I.Schön, Kuzmin)
1:1 (08:52) Boon
1:2 (09:13) Mirco Ratajczak
1:3 (11:43) Sebastian Schröder (Schultz)
2:3 (29:22) S.Sobczak
3:3 (31:41) Runge
4:3 (32:08) Linke
4:4 (33:54) Ales Jurcik (Priem, Meinhardt)
4:5 [5-4] (46:09) Igor Schön (P.Schön, Jesgarsch)
4:6 (46:41) Jonas Schultz (Schröder, Jurcik)
5:6 (47:21) S.Sobczak
5:7 (57:06) Tim Maier (Priem, Meinhardt)
5:8 (58:27) Marc Meinhardt (Maier, Priem)

Strafzeiten:
Bremerhaven: 6 + 10 (Runge)
Weserstars: 6

Zuschauer: 30 (geschätzt)


Weserstars Bremen – TAG Salzgitter Icefighters 7: 8 (1:0, 0:4, 6:3, 0:1)

Einen wahren Krimi erlebten die Zuschauer am Sonntagabend in der Eissporthalle Paradice. Das Saisonfinale der Hauptrunde 2016/2017, begann mit einem Blitzstart der Weserstars. Zehn Sekunden waren gespielt, als Tim Maier zum 1:0 traf. In einer sehr intensiv und fair geführten Partie spielten sich größtenteils die Torhüter in den Blickpunkt des Geschehens. Gerade auf Seiten der Weserstars, scheiterten eine Menge herausgespielter Möglichkeiten am Goalie der Icefighters.

Im zweiten Drittel zerstörte eine Spielszene den bis dahin gut funktionierenden Spielfluss der Gastgeber. Lubomir Sivak durfte nach einem Ellenbogencheck duschen und wird den Weserstars im ersten Halbfinalspiel fehlen. Die nun folgende fünfminütige Überzahl nutzten die Gäste zum Ausgleich. Die Weserstars mussten umstellen und waren in dieser Situation zu unkonzentriert. Drei Tore binnen 90 Sekunden, brachten die Icefighters dem möglichen Sieg ein Stück näher. Mit dem Zwischenstand von 1:4 aus Sicht der Weserstars, ging es in die zweite Pause.

Doch wer dachte, die Partie wäre entschieden, sah sich getäuscht. Insgesamt neun Treffer fielen im letzten Abschnitt und den Anfang machte der Gastgeber. Zwei Minuten waren gespielt und die Weserstars verkürzten durch Sebastian Schröder. Die Gäste ihrerseits stellten eine Minute später, den alten Vorsprung wieder her. Marc Meinhardt Tor zum 3:5, folgte ein Doppelschlag der Icefighters. Zwischenstand in der 50.Spielminute, 3:7 aus Sicht der Weserstars.
Doch ein Spiel dauert halt 60 Minuten und die Weserstars bewiesen Moral. Paul Schön, Igor Schön, Sebastian Schröder und Tim Maier egalisierten das Ergebnis und brachten die Weserstars in die Verlängerung. Hier gab es nach 58 Sekunden die Entscheidung zu Gunsten der Gäste.

Andreas Niewiera (sportl. Leiter):
Am Freitag hatten wir ein Spiel ohne Druck auf beiden Seiten. Folglich auch das Ergebnis.
Die Begegnung gegen die Icefighters war schon ein Prüfstein in Richtung Playoffs. Die Aktion mit Lubomir Sivak war eher unglücklich als unsportlich. Dass die Icefighters nicht umsonst zu den Favoriten gehören, bewiesen sie im zweiten Abschnitt. Doch wir haben eine gute Moral in der Mannschaft und haben Kampfgeist bewiesen und somit die Partie noch in die Verlängerung gebracht.
Jetzt gilt die Vorbereitung ganz klar dem Adendorfer EC. Diese Halbfinalserie verspricht spannendes Eishockey.


Aufstellung Weserstars:

Jar, Gläser – Jesgarsch, Sievert, Jurcik, Sivak, Kuzmin, P.Schön, Schröder, I.Schön, Schophuis, Bastron, Avanzini, Priem, Schultz, Ratajczak, Maier, Meinhardt, Lütjen, Steinmeyer
Es fehlten: Wellmann, Naguschewski, Josch, Pantelejevs, Schulz

Scoreboard:

1:0 (00:10) Tim Maier (Meinhardt, Priem)
1:1 [5-4] (28:33) Babkovic
1:2 (36:28) Babkovic
1:3 (36:39) Pelikan
1:4 (37:02) Breneizeris
2:4 (42:06) Sebastian Schröder (Schophuis, Schultz)
2:5 (43:35) Babkovic
3:5 [5-4] (48:24) Marc Meinhardt (Sievert, Maier)
3:6 (49:01) Lesko
3:7 (49:54) Pelikan
4:7 (51:26) Paul Schön (I.Schön, Ratajczak)
5:7 (53:09) Igor Schön (P.Schön, Ratajczak)
6:7 (56:11) Sebastian Schröder (Jesgarsch, Jurcik)
7:7 (59:23) Tim Maier, Igor Schön, P.Schön)
7:8 (60:58) Blankschyn

Strafzeiten:
Weserstars: 5 + 20 (Sivak)
Salzgitter: 6 + 10 (Engel)

Zuschauer: 240

Foto : Sebastian Schröder 3 Tore / 1 Vorlage am Wochenende (MR-Fotowork)